Unsere Futtermittel wurden über mehrere Jahre an unseren eigenen über 200 Tieren zur vollsten Zufriedenheit getestet.
Unsere Futtermittel können Sie hier kaufen:


| Inhaltsstoffe | ||
| Mineralstoffe | ||
| Calcium | 13,20 | % |
| Phosphor | 7,50 | % |
| Natrium | 11,00 | % |
| Magnesium | 4,00 | % |
| Spurenelemente | ||
| Eisen | 1750 | mg/kg |
| Mangan | 1300 | mg/kg |
| Zink | 3000 | mg/kg |
| Kupfer | 150 | mg/kg |
| Iod | 46 | mg/kg |
| Selen | 25,5 | mg/kg |
| Kobalt | 20 | mg/kg |
| Vitamine | ||
| Vitamin A | 625.000 | IE |
| Vitamin D3 | 100.000 | IE |
| Vitamin E | 2.800 | mg/kg |
| Vitamin C | 100 | mg/kg |
| Vitamin B1 | 400 | mg/kg |
| Vitamin B2 | 140 | mg/kg |
| Vitamin B6 | 170 | mg/kg |
| Vitamin B12 | 700 | µg/kg |
| Niacin | 700 | mg/kg |
| Folsäure | 47 | mg/kg |
| Biotin | 3300 | µg/kg |
| Pantothensäure | 470 | mg/kg |
| Inhaltsstoffe | ||
| Nährstoffe | ||
| Rohprotein | 12,00 | % |
| Rohfaser | 6,10 | % |
| Rohfett | 2,60 | % |
| Rohasche | 5,80 | % |
| Zucker | 6,30 | % |
| Stärke | 35,40 | % |
| Spurenelemente | ||
| Eisen | 24 | mg/kg |
| Mangan | 24 | mg/kg |
| Zink | 45 | mg/kg |
| Kupfer | 12 | mg/kg |
| Iod | 1,80 | mg/kg |
| Selen | 0,36 | mg/kg |
| Kobalt | 0,78 | mg/kg |
| Vitamine | ||
| Vitamin A | 10.000 | IE |
| Vitamin D3 | 1.000 | IE |
| Vitamin E | 20 | mg/kg |
| Mineralstoffe | ||
| Calcium | 0,80 | % |
| Phosphor | 0,50 | % |
| Natrium | 0,25 | % |
| Magnesium | 0,20 | % |
Neuweltkameliden wie Lamas, Alpakas, Guanakos und Vikunjas sind durch ihren Verdauungsapparat als Wiederkäuer ideale Raufutterverzehrer. Unbestritten sollte die Basis ihrer Nahrung aus Gräsern und Kräutern bestehen. Praktischerweise wachsen genau diese Pflanzen auf unseren Wiesen und Weiden. Die unterschiedlichen Standorte (Klima, Bodenart, Ausgangsgestein usw.) bedingen eine sehr begrenzte Anzahl verschiedener Pflanzenarten, wodurch es meist zu Mangelerscheinungen in der Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen kommt. Besonders dramatisch zeigt sich z.B. eine Unterversorgung mit Selen in der gefürchteten Weißmuskelkrankheit (Störungen im Nervensystem bis zum Tod) bei Jungtieren. Daher ist eine Ergänzung mit Mineralergänzungsfutter speziell für Kameliden unerlässlich.
Mineralergänzungsfuttermittel bestehen aus zwei wichtigen Nährstoffen:
• Mineralstoffe
• Vitamine
Während Mineralstoffe vorwiegend als anorganische Verbindungen vorliegen, sind Vitamine organische Moleküle.
Im folgenden Abschnitt soll die physiologische Bedeutung dieser Nährstoffe erläutert werden.
Mineralstoffe werden in Mengen- und Spurenelemente unterteilt, wobei die täglich benötigte Menge im Körper entscheidend ist. Mengenelemente sind Kalzium, Phosphor, Natrium und Magnesium. Diese sind als Baustoffe des Körpers zu bezeichnen. Spurenelemente hingegen werden in sehr geringen Mengen benötigt und sind vor allem an Stoffwechselvorgängen beteiligt.
| Kalzium: | stärkt die Knochen und Zähne. |
| Phosphor: | erhöht die Futteraufnahme und sorgt gemeinsam mit Kalzium für stabile Knochen. |
| Natrium: | steigert die Futteraufnahme und erhöht die Leistungsfähigkeit. |
| Magnesium: | wirkt beruhigend und stressabbauend. Es wird auch zur Steigerung des Zuchterfolges erfolgreich eingesetzt und beeinflusst die fötale Entwicklung positiv. Besonders für Stuten sind Kalzium und Magnesium von Bedeutung, um Milchfieber vorzubeugen. |
| Kupfer: | besonders für Wachstum und gesunde Nerven. |
| Zink: | stabilisiert die Darmschleimhaut und sorgt so für widerstandsfähige Tiere. Schützt die Haut vor Reizungen und Entzündungen. |
| Mangan | für ein stabiles Skelett. |
| Eisen: | verbessert die Sauerstoffversorgung der Zellen und führt zu einer gesteigerten Vitalität. |
| Selen: | stärkt die Herz- und Skelettmuskulatur. |
| Kobalt: | für kräftige und frohwüchsige Jungtiere. |
| Kupfer, Zink, Mangan, Eisen, Selen und Kobalt | sind besonders für Stuten wichtig, da sie sich bei optimaler Versorgung positiv auf die Fruchtbarkeit auswirken. Laktierende Stuten geben über die Milch bei ausreichendem Angebot auch Selen an die Jungtiere weiter, die dadurch in ihrer Immunabwehr gestärkt werden. |
| Zink, Mangan Kupfer und Kobalt | stärken die Stressresistenz und fördern die Stoffwechselvorgänge. |
| Schwefel: | ist als Baustein von wichtigen Aminosäuren an der Haar- und Hornbildung beteiligt. |
| Iod: | besonders in der Jugendphase wichtig um sich bestens entfalten zu können. |
Vitamine können in wasserlösliche und fettlösliche eingeteilt werden. Es gibt nur wenige fettlösliche Vitamine (A, D, E, K und ß-Carotin als Vorstufe von Vitamin A). Alle anderen Vitamine (v.a. B-Vitamine) sind wasserlöslich. Vitamine sind in ihrer Wirkungsweise mit den Spurenelementen zu vergleichen, da sie ebenfalls essentiell für den Stoffwechsel und die Gesundheit der Tiere sind. Dennoch handelt es sich hierbei um Substanzen, die (abgesehen von B-Vitaminen bei gesunden und ausgewachsenen Tieren) nicht selbst im Körper erzeugt werden können, sondern über die Nahrung zugeführt werden müssen. Dabei hat jedes einzelne eine spezifische Aufgabe zu erfüllen, die von keinem anderen übernommen werden kann.
| Vitamin A: | schützt die Zellen und ermöglich damit hohe Leistungen. Es ist in Grünfutter als ß-Carotin enthalten. In der Winterfütterung stellt lediglich eine Versorgung über Mineralstoffmischungen den Bedarf der Tiere sicher. |
| Vitamin D: | ist für den Kalzium- und Phosphorstoffwechsel zuständig und stärkt die Knochen. |
| Vitamin E: | wirkt als Antioxidans und steigert die Abwehrkräfte. |
| Vitamin K: | fördert die Blutbildung und –gerinnung und hilft bei der Mineralisierung der Knochen. Dieses Vitamin ist in Grünpflanzen reichlich vorhanden. |
| Vitamin B1: | im Kohlehydratstoffwechsel beteiligt, stärkt das Herz, beugt Lähmungen vor. |
| Vitamin B2: | wichtig bei jeder Art der Energieumwandlung, gegen Entzündungen der Haut wirksam. |
| Vitamin B6: | fördert den Aminosäurenstoffwechsel und beeinflusst das Wachstum positiv. |
| Vitamin B12: | große Bedeutung beim Eiweißumsatz, für ein glänzendes Fell. |
| Biotin: | bedeutende Rolle im Fettsäurestoffwechsel, schützt Haut, Haare und Horn. |
| Folsäure: | beeinflusst den Amino- und Nucleinsäurenstoffwechsel positiv, wirkt fruchtbarkeitssteigernd und schützt Haut und Schleimhaut vor Veränderungen. |
| Niacin: | beim Energieumsatz bedeutend und beugt Stoffwechselerkrankungen (z.B. Ketose) vor |
| Pantothensäure: | im Fettstoffwechsel unerlässlich, fördert die Pigmentierung und sorgt für ein glänzendes Haarkleid. |
| Vitamin C: | stärkt die Abwehrkräfte und beschleunigt die Wundheilung. Für Zuchttiere zur Fruchtbarkeitssteigerung eingesetzt. |
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Robert Krammer Mühlbach 59, Mobil: +43 (0)664 522 44 74 |
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